Besteuerung der Mieteinnahmen für Privatinvestoren

Die COVID-19-Pandemie hat viele Wirtschaftssektoren verändert. Das ist für den polnischen Immobilienmarkt nicht anders. Im Jahr 2020 konnten diesbezüglich zwei grundlegende Trends beobachtet werden:

1. Kauf von Immobilien zur Diversifizierung der Anlageportfolios - insbesondere Immobilien in Städten mit hohem Wachstumspotenzial, die zum Verkauf oder zur Vermietung bestimmt sind;

2. erhöhtes Interesse an Immobilien in den beliebtesten Reisezielen in Polen, die für die kurzfristige Vermietung bestimmt sind (was mit den Einschränkungen für ausländische Reisen zusammenhängen kann).

Wenn Sie den Kauf von Immobilien zum Zwecke der kurzfristigen Vermietung in Betracht ziehen, werden Sie einen sichtbaren Anstieg der Nachfrage feststellen, insbesondere im Premiumbereich des Marktes. Dies hat zu einem Anstieg der Durchschnittspreise in den beliebtesten Badeorten Polens, wie z.B. Jurata oder Jastarnia, geführt – 2020 lagen die Preise zwischen EUR 5.000 und EUR 8.000 pro Quadratmeter.

Der Anstieg der Preise konnte aber in ganz Polen festgestellt werden. Laut den Daten für das dritte Quartal 2020 sind die Preise im Vergleich zu 2019 um durchschnittlich 10,9 % gestiegen, was eine der höchsten Steigerungen innerhalb der EU ist (der Durchschnitt für die Eurozone lag bei 4,9 %).

Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter einer Wohnimmobilie in Warschau wird derzeit auf 2.326 EUR geschätzt, die Preise in anderen europäischen Hauptstädten sind jedoch viel höher. Mögliche Preissteigerungen  haben oft Einfluss auf Entscheidungen über Investitionen in polnische Immobilien.

Sollten Sie eine solche Investition getätigt haben oder für die Zukunft in Erwägung ziehen, empfehlen wir Ihnen die Lektüre unseres Newsletters über die Besteuerung von Einkünften der Einzelinvestoren aus der Vermietung polnischer Immobilien.



Autor: Agata Żemełko
Autor: Marta Ignasiak